Montag, 23. November 2009

die häßliche alte die keiner mehr wollte

ich hab sie gefunden, draußen beim stall.
sie suchte hier und dort, als wollte sie mir was geben.
sie murmelte hier und murmelte dort, als wollte sie mir was sagen, oder etwas beschwören.

sie ist schon alt, sehr alt, sie hinkt dahin und dorthin, und sucht ihren platz.
sie weiß nicht recht was zu tun. kinder hat sie keine, mein gott, was glaubst du, ob jemand sie mag?
gearbeitet hat sie ihr leben lang, nun ist sie alt und müde und ihre beine tun ihr weh beim gehen und stehen, auch die augen sehen nicht mehr alles so wie früher und zähne hat sie viele verloren im laufe der jahre.
sie sucht hier und sucht dort und keiner gibt ihr rast.

heute geht sie spät ins bett, müde zwar, doch sie wollte den mond noch einmal sehen.
in tief blauer nacht hinkt sie nach draussen. und blickt zum mond, der hat seinen platz. zufrieden tief seufzend, und müde zwar, bleibt sie noch ein wenig sitzen auf der bank vorm haus. ob sich jemand erinnert an sie wenn sie mal nicht mehr ist?

die fragen sind schwer heute nacht und traurig hinkt sie zur kammer beim stall ins bett.
morgen wirds besser und leichter verspricht sie sich wieder selbst.

die häßliche alte, die keiner mehr wollte. nun schläft sie, sie suchte ihren platz und fand ihn nicht ganz. drumm irrt sie noch immer umher.

Sonntag, 18. Oktober 2009

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das scheuern des decks - ein stück hausarbeit, das auf see - außer bei schwersten stürmen -
alle abende regelmäßig besorgt wird.
es sind fälle bekannt, in denen sogar bei sinkendem schiff noch geschrubbt wurde.
mit dem instinktiven bedürfnis nach sauberkeit ginge es
sogar gegen das gewissen, mit ungewaschenem gesicht zu ertrinken.

moby dick

Sonntag, 11. Oktober 2009

:)

odental

Montag, 5. Oktober 2009

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karl-1b-370

O wie Ordinär ?

KARL: Damit habe ich noch nie etwas zu tun gehabt. Bitte weiter.



Karl Lagerfeld im Interview mit Paul Sahner

Sahner, Paul: Karl (2009 Seite 428) mvgverlag

Donnerstag, 27. August 2009

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was ist zwetschkenpopolismus?

außen blau und innen braun.

:)

via standard vom wochenende

i-photo

Mittwoch, 26. August 2009

Vöcklabrucker Impressionen

so weit so gut. da ernstens bergschuhe nach ca. 300 metern und gefühlten zwei schritten ihre sohlen verloren, waren wir gezwungen von unserer geplanten bergtour abstand zu nehmen und in den nächst größeren ort zu fahren um entweder superkleber oder neue bergschuhe zu kaufen.
wir kamen dann bis nach weyregg am attersee und ernst fragte eine ältere dame nach dem nächstbesten schuhgeschäft. noch bevor er das tun konnte prophezeite ich ihm dass sie "vöcklabruck" sagen würde. so kam es dann auch.
bevor wir aber in diese bezirksmetropole aufbrachen wollte e. noch unbedingt in nussdorf am attersee schwimmen gehen. gesagt getan.
vorbei an dem alterswohnsitz von oberösterreichs pensionistInnen (dauercamperInnen mit tollen minivorgärten, in USA würden sie in trailer wohnen)
Dauercamper222
hinein in den attersee....danach nach v-bruck.
ein unort sondergleichen. reiht sich nahtlos an wels, pasching, haid, ansfelden, marchtrenk. vom parkplatz bis zum marktplatz machte sich eine mittlere bis schwere depression bei uns beiden breit die jede lebenslust aus uns heraussaugte. wie dementoren. nur schlimmer. ernst bekam dann noch ein bösartiges agerinsel das nur schwer zu heilen war.
derlei kleidung wurde auf dem kirtag dort verkauft.

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traumzeit nr. 10

mit dem bus in der stahlstadt unterwegs.
am "roten krebs" vorbei auf die niebelungebrücke zu. dort biegt der bus nach links ab und verwandelt sich in eine straßenbahn. wir fahren über die nibelungenbrücke in richtung urfahr. von eben dort kommen polizisten mit hunden auf der ganzen brücke nach linz herüber. und sperren so die brücke ab. eingehängt sind sie die polizisten. (alles männer soweit ich mich erinnern kann)
drei polizisten steigen in die straßenbahn ein und melden, dass eine weiterfahrt nach urfahr nicht mehr möglich ist, weil am hauptlatz in linz eine demonstration stattfindet. die polizisten verhalten sich sehr polizistisch aber nicht unfreundlich und sind auch bei dieser vermeldung in der bim wieder mit den armen ineinander eingehakt.
die bim fährt also wieder zurück (über ein ausgeklügeltes weichensystem) auf den hauptplatz zu.

ich steige aus und sehe vor mir eine großdemonstration vor der kunstuni. alles in rot, viel feuer, viele bellende hunde, viel geschrei durch megaphone. es wird gegen schwulen- und lesbenrechte demonstriert.
ich hab bissl angst. weil ich nachhause nach urfahr nicht kann ruf ich den s. an, er meint ich soll ihn von der arbeit/zuhause abholen. das mach ich. wir treffen uns und s. erklärt mir, dass es bei der demo nicht gegen sondern für schwulen/lesbenrechte geht. ich bin erleichtert. angst ist weg.

s. ist schick angezogen: weißes hemd, schwarze krawatte, und eine bodenlange rote schürze. er ist kellner, und kommt gerade von der arbeit. s. raucht. ich nicht. wir gehen über die landstraße. ganz innig.* ich bin froh dass er da ist. fühl mich jetzt wieder sicherer. (ganz wohliges herzgefühl beim träumen, wenn ich da mit s. über die landstraße gehe).
die landstraße ist voll mit so tüddelkram-läden, schönen geschäften. sehr reich das ganze.
wir wollen essengehen. mittagessen. ich schlage ein asiatisches lokal vor. wir gehen dorthin es hat aber geschlossen.
s. schlägt vor mit der straßenbahn in den neuen stadtteil (namen leider vergesssen, den es in realita auch nicht gibt) zu fahren und dort zu essen. während wir auf die bimstation zu gehen und auf die bim warten, unterhalten wir uns übers essen, und dass vielleicht s' essverhalten und ernährungsprobleme vielleicht mit m's (s' mitbewohnerin) putzunlust oder seinen verflossenen liebschaften zu tun haben könnte. und ob es besser ist vor oder nach dem trainieren etwas zu essen. und wenn man schon sehr früh trainieren geht ob man soviel früher auch was essen soll oder eher doch nicht. s. raucht wieder.

in der bim redet uns ein mann im rollstuhl an und mischt sich, meines empfindens, in die unterhaltung ein, s. aber interessiert die meinung des rollis. beide rauchen in der bim. b. ein freund von s. steigt ein. grüßt kurz und steigt bei der selben station bei einem anderen bimtürl wieder aus.
dann kommen wir in den neuen stadtteil. wir steigen aus und stehen vor bzw. in einem papierfachgeschäft. das kein dach hat. alle gebäude sind sehr offen in dem traum. s. sagt in schönstem bühenhochdeutsch: "nun sind wir in einem papierfachgeschäft. nun gut, wenn du das so willst, mir soll es recht sein." im papierfachgeschäft steht e. sehr vertieft grüßt nur kurz und widmet sich wieder, wahrscheinlich, seinen moleskinbüchern.

wir finden endlich einen italiener. der mehr ein bistro ist. keine tische und stühle hat sondern nur barhocker und ausserdem in einer unüberdachten markthalle ist. und wollen dort essen. sie bieten herrliche laugencroissants an die wahlweise mit tuhnfisch (die croissants haben dann den tuhnfischkopf drinn) oder mit huhn und ei an. ich möchte einen mit huhn und ei. s'bestellung höre ich nicht mehr weil ich mit riesenhunger aufwache.

* edit: der ganz traum ist unterlegt mit einem ganz starken innigen freundschaftsgefühl zwischen s. und mir. alles was wir sagen und tun ist voll mit dieser freundschaftsliebe.
weil es auch so ist. weil ich den s. so gern hab und ich so froh bin dass er da ist. in der nähe. und so lustig. und so alles das eben. ein feiner mensch der s. ein super gefühl mit ihm freund zu sein. :))

Donnerstag, 13. August 2009

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Sie lebt. hatte mir schon sorgen gemacht um sie. sie ist vermutlich über 80 und wohnt nebenan. und wenn zwei tage die werbung nicht von der wohnungstürschnalle verschwindet werde ich schon unruhig. und jetzt hab ich sie schon zwei wochen nicht gesehen gehabt. wollte eben mal heute klingeln und fragen ob es ihr eh gut geht, da treff ich sie beim postkastl. zum glück. geht ihr gut. alles in bester ordnung.

don't worry, be happy :)

Freitag, 7. August 2009

Gladem und Gold

to be glad
to be in the glade

to take gold
to be golden
inside

un des sept piliers de la sagesse

I'm pushing an elephant up the stairs

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fürs auge

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Zuletzt aktualisiert: 23. Nov, 22:03